Wissensbewahrung
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Wissenstransfer und -dokumentation

Die Wissensexperten von sciNOVIS erheben das Erfahrungswissen Ihrer Mitarbeiter vor Ort und dokumentieren es in einer den Anforderungen entsprechenden Form.

 

Fachkräfte und Führungskräfte in Unternehmen und Verwaltungen eignen sich im Laufe ihrer Berufsjahre komplexes und umfangreiches Wissen über die Inhalte ihrer beruflichen Tätigkeit an. Viele im Laufe der Berufsjahre vorgenommene Optimierungen täglicher Arbeitsprozesse sind das Ergebnis jahrelanger beruflicher Erfahrung und Wissenserweiterung.

 

Leider werden die Erkenntnisse und Erfahrungen von Fach- und Führungskräften oft nicht ausreichend dokumentiert und an ihre Nachfolger weitergegeben. Die Einarbeitungszeit ist länger als erforderlich. Negative Erfahrungen werden wiederholt gemacht. Optimierungsvorschläge stoßen auf Widerspruch, da sich diese in der Vergangenheit bereits als ungeeignet erwiesen haben. Dieses Szenario zeigt, wie wichtig die Bewahrung von Wissen und die systematische Weitergabe an neue Mitarbeiter und andere Nutzer sind.

 

Auf Spurensuche: Wir identifizieren erfolgskritisches Wissen

Zur optimalen Wissenserhebung werden zunächst Ziele und Rahmenbedingungen besprochen. Nach einer strukturierten Dokumentenanalyse mit sciNOVIS-Referenzmodellen wird eine erste Wissenslandkarte erstellt, die in nachfolgenden Sitzungen weiter komplettiert wird. Die Grundlage bilden die speziellen auf sciNOVIS-Methoden basierenden Einzel- oder Team-Interviews.

 

Für den Erfolg des Wissenstransfers ist vor allem die Identifizierung und Strukturierung des relevanten Wissens entscheidend. Dieses wird mit Kriterienkatalogen ermittelt und anschließend nach Prioritäten sortiert. Die Ergebnisse werden leicht verständlich dargestellt: zum Beispiel als Plakat, Buch, Word-Dokument, MindMap, Wiki, in Ihrem Intranet oder Portalsystem.

Typische Szenarien, die Wissenstransfer erforderlich machen:

  • Altersruhestand und demografischer Wandel
  • Arbeitgeberwechsel
  • Innerbetrieblicher Fach- oder Führungskraftwechsel
  • Betriebliche Umstrukturierungen
  • Elternzeit, häufige Abwesenheit, Krankheit
  • Hohe Personalfluktuation
  • Projektübergaben
  • Unternehmensnachfolge

Wissenstransfer ist erst der Anfang

Die Erkenntnisse der Wissenserhebung können vielseitig eingesetzt werden. Zum Beispiel für:

  • Eine konsequente Pflege der Wissensdokumentation, die vor plötzlichem Fachkräfteausfall (z. B. durch Krankheit) schützt
  • (Mikro-)Schulungen, in denen das gewonnene Wissen an relevante Fach- und Führungskräfte weitergeben wird
  • Eine sanfte Art der Prozessoptimierung, bei der Fachkräfte bewährte Vorgehensweisen (Best Practices) und Praxistipps (Lessons Learned) mit den idealen Geschäftsprozessen verknüpfen

Implizites und explizites Wissen

Man unterscheidet zwischen implizitem und explizitem Wissen. Das explizite Wissen ist das, was bereits in kommunizierbarer Form vorliegt, beispielsweise in Form von niedergeschriebenen Texten und Dokumenten. Für uns interessanter und spannender ist jedoch das implizite Wissen, das sich ausschließlich in den Köpfen verbirgt und „gehoben“ werden muss.

Dieses gliedern wir in zwei Arten:

  • Leicht zu erfassendes implizites Wissen, das sich z.B. mit der Frage nach dem aktuellen Projektstatus eruieren lässt
  • Schwer zu erfassendes implizites Wissen, wie z.B. ein Bauchgefühl oder eine Intuition, das mit speziellen Methoden expliziert wird